Sprachrohr Herbst 2017: Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer

In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen wurden wieder Studiengebühren eingeführt. Studierende, die nicht aus der EU kommen, müssen also für ihr Hochschulstudium zahlen. Was haltet ihr davon?

Der RCDS Würzburg e.V. ist der Meinung, dass die wachsende Belastung von dt. Steuerzahlern durch die Finanzierung des Hochschulsektors entgegengewirkt und gleichzeitig die Qualität der Lehre und Forschung auf einem international hohen Niveau gehalten werden muss. Hierbei spricht sich der RCDS grundlegend für die Einführung von nachgelagerten Studienbeiträgen aus. Da die Vollstreckbarkeit bei Nicht-EU-Ausländern allerdings deutliche Hindernisse birgt, ist nach Meinung des RCDS eine pauschalisierte Erhebung pro Semester sinnvoll und richtig. Ausnahmetatbestände, die eine Sozialverträglichkeit solcher Beiträge sicherstellen, sollen grundsätzlich möglich sein.